Alpenrebellen

AlpenRebellen Musik für´s Volk mit 100.000 Volt

Was passiert , wenn Rocker und Oberkrainer im Schatten der Alpen gemeinsame Sache machen?

Nun, dann gibt´s einen Aufstand. Oder, besser gesagt: Eine musikalische Rebellion. So geschehen in der Obersteiermark im Sommer 1992, als sich sieben Musiker aus einer Rock- und Oberkrainergruppe zusammentaten.

Doch wer dann glaubt, die Leut´ am Land hätten die abtrünnigen Musikanten mit der Mistgabel aus dem Dorf gejagt – der irrt . Nix da, diese Jungs sind so recht nach dem Geschmack der Volksmusik-Freaks von heute. Polka okay, aber bitte mit einem gehörigen schuß Rock´ n Roll.

 

Längst haben die sieben Lederhosenträger aus Eisenerz und Umgebung ihren Namen weg: AlpenRebellen nennen sie sich. und haben fortan ein Problem: Sind sie nun rockige Oberkrainer, Oberkrainer Rocker, Oberrockkrainer oder gar Kraineroberrocker?

Sei´ s drum. die volkstümliche Szene jedenfalls mischen die AlpenRebellen seit nunmehr zehn Jahren ordentlich auf. In den letzten Jahren stehen die Oberkrainer erst recht im Mittelpunkt. Seitdem sich die „Schürzenjäger“ als lupenreine Volksrocker geoutet haben, schaut alle Welt auf die AlpenRebellen. Branchenkenner sehen die wackeren Sieben gar bereits in den Fußstapfen der erfolgsreichsten volkstümlichen Gruppe aller Zeiten. Gegen eine satte Portion Erfolg a la „Schürzenjäger“ hätten die ´feschen Steirer ( Selbstdiagnose) natürlich nichts einzuwenden.
Doch mit der Brechstange wollen sie nicht in die Herzen der Volksmusikfans. Hauptsache, die ´Musik is a Hetz´ – will heißen: Ohne Spaß läuf gar nichts.

 

Leider scheint die Volksmusik, oder das, was man gemeinhin dafür hält, immer ein wenig im eigenen Saft zu kochen. Doch zum Gegenbewegung gibts ja zum Glück die AlpenRebellen“ meint „Harti Reitmann, einer der sieben Vollblutmusiker. “ Wir würzen nach, mischen auf und wollen mit unserer Musik, besonders den Texten, immer ein wenig provozieren.

 

Die echen Innovationen in der Musik sind in der Tat selten geworden: Aus diesem Grund ist die neueste Produktion der AlpenRebellen eine wahre „Ohrenweide“, die erfrischend anders aus den herkömmlichen Produktionen heraussticht. Harmlos klingende Titel wie „Wolkenschieber“, „komm und tanz mit mir“ oder „Irgendwann“ haben es in sich und verwöhnen all jene, die die Titel hören., mit interessanten und intelligenten Arrangements.

Viel eher „alpenrebellisch“ sind dagegen Songs mit neugierig machenden Namen wie „Luderalarm“, „Latin Lover“ oder gar „Mach es mir“. Musikalisch und textlich halten die Lieder natürlich, was sie versprechen, auch wenn sich „Mach es mir“ dann recht harmlos in „Mach es mir nich so schwer“ auflöst. Harmlose Musik ist das jedenfalls nicht.

Mehrere bisher veröffentlichte Alben wurden bereits mit „Gold“ ausgezeichnet und die AlpenRebellen nennen eine große Anzahl treue Fans ihr eigen.

Vielleicht liegt das Geheimnis aber auch in der Bescheidenheit, die die Band nach wie vor an den Tag legt. „Wir sehen uns hauptsächlich als Unterhaltungsband, die dem Fan in erster Linie Musik mit viel Herz und Humor liefern will. Wir bemühen uns diesem Anspruch gerecht zu werden –das ist eigentlich alles.- so Hartwig Reitman. Wenn dem wirklich so wäre, dann wäre der enorme Erfolg der AlpenRebellen ja fast zufällig. Kann aber auch nicht sein! Vielmehr liegts wohl an der Energie der Band. Denn die sieben feschen Obersteirer haben sich dem Motto verschworen „immer voll drauf“. Und wenn einer immer alles gibt, dann hat er sich den Erfolg mehr als verdient!

10. September in Selfkant Höngen Einen Termin, den man sich vormerken sollte!

Mehr Infos unter www.schuetzen-hoengen.de