Rückblick Schützenfest 2004

10. – 13.09. 2004   2. Dekantsschützenfestes

des Dekantes Gangelt-Selfkant

in Höngen

 

120-copyBierdeckel Schützenfest

Königspaar Markus Conen und Silke Vraetz und die charmanten Ehrendamen standen im Mittelpunkt

eine kleine Auswahl aus 700 Fotos

14990-copyKönigspaar Markus Conen und Silke Vraetz

Tausende säumten die Straßen

Dank an die Sponsoren

 

schuetzenbruderschaft

Schützenbruderschaft 2004

Höngen: Am Wochenende vom 10. – 13.09. war die St. Johannes Baptist Schützenbruderschaft Höngen Ausrichter des 2. Dekantsschützenfestes des Dekantes Gangelt-Selfkant.

 

Arbeiten an den letzten Details Paul und Paul ( Jansen & Palmen )

Alles im Griff hat unser Kassierer Norbert Jeurissen

Vorbereitungen

100-copy

Den Auftakt machten am Freitag die AlpenRebellen aus der Steiermark Österreich mit der heimischen Vor- und Nachband Mosenue.

Die “ Rebellen“ sagen Danke für einen schönen Abend
1200 Besucher sorgten für einen unvergesslichen Abend

Jupp das Ohr

Ron in seinem Element

Mosenue u. die Alpenrebellen sorgten für einen stimmungvollen Schützenfestauftakt

Die Rebelle zündeten an diesem Abend ein Feuerwerk der guten Laune, das vom Publikum begeistern angenommen wurde. Hier wurde keinen Volksmusik präsentiert, sondern Musik für Volk und dem hat es nach der Stimmung zu urteilen gefallen.

Die heimische Band Mosenue zog an diesem Abend alle Register ihres Können und wurde von einer Lichtanlage umrahmt die seines Gleichen in der Region sucht, so war die einhellige Meinung des Publikums, das Mosenue an diesem Abend nicht nur gleichwertig, sondern als Punktsieger aus diesem Rennen ging. Hier hatten sie nach der beeindruckenden Vorstellung mit den Bläck Fööss in Tüddern bei ihrem Heimspiel noch eine Schippe draufgelegt und wieder einmal gezeigt, dass für solch eine Großveranstaltungen Mosenue die erste Adresse ist.

mosenue

Unsere Königin genoss auch den Abend

 1540-copy

Die Verpflichtung solch einer Band wie den AlpenRebellen, birgt sicher immer ein finanzielles Risiko, so Schützenmeister Berthold Conen, aber wir waren froh, das wir Firmen gefunden haben, womit wir dieses Risiko minimieren konnten.
Dank an dieser Stelle an die Sponsoren Stahlbau Jeurissen, der Firma Heizung und Sanitär Seferens, Inhaber Heinz Hennes, der Entwicklungsgesellschaft Selfkant und der Provinzialversicherung Robertz, die es ermöglicht haben die „Wilden Hund“ in den Selfkant zu holen.

Der Heimatabend, in Höngen, immer etwas besonderes. Durch das Programm führte Leo Heinen mit einer Multimedia Show.

11620-copy11421-copy

Die Geehrten mit

Dekanatsbundesmeister Heinrich Aretz, Leo Heinen
und Präsident Lambert Spykers

Gestaltet wurde dieser Abend musikalisch vom Trommler-Pfeifer- und Fanfarencorps, dem Meisterchor St. Josef und dem Kirchenchor St. Cäcila. Zahlreiche Schützenbrüder wurden ausgezeichnet, umrahmt von zahlreichen Gedichtsvorträgen ( Josef Peters, Matthias Deckers und Hans Loomans ) in Mundart.

Höhepunkt an diesem Abend der Große Zapfenstreich gestaltet vom Trommler-Pfeifer und Fanfarencorps, dem Musikverein St. Gregorius Saeffelen, sowie der Feuerwehr, den Fahnenabordnungen und Offizieren der Bruderschaft.

11411-copy

11412-copy

11500-copy

11670-copy

11950-copy

11800-copy

11740-copyDen Abschluss machten die Quetschbüll Sänger. Ein Abend, so Dekanatsbundesmeister Heinrich Aretz, den ich so schnell nicht vergessen werde. Das war Spitze, was da die Verantwortlichen und Akteure auf die Beine gestellt haben, mit einem Bühnenbild und einer Dekoration die seinesgleichen sucht.

Sonntag der Höhepunkt der große Festzug durch Höngen.

Danke an die Kameraden der Feuerwehr

11220-copy

12800-copy

Unser Königspaar und die stolzen Adjutanten

13500-copy

Was wäre das Dekanatschützenfest ohne unsere schmucken Ehrendamen

Die Standarte ist unser!!!

An der Spitze die bunt geschmückten Fahrräder, das Trommler-Pfeifer- und Fanfarencorps Höngen mit der Festkapelle Saeffelen, dem General Hans Reiners mit seinem Adjutanten Josef Zaunbrecher, der Schirmherrin Ruth Deckers, dem Königspaar Markus Conen und Silke Vraetz mit ihren Adjutanten Christoph Vraetz und Andreas Conen, dem Jugendprinz Peter Bozat, Schülerprinz Michael Beckers sowie den charmanten Ehrendamen Katrin Zaunbrecher, Ruth Mengeler, Maria Engendahl, Julia Keulen, Rebecca Lenz, Sabrina Palmen sowie Anna Hensgens. Tausende Menschen säumten, bei bester Witterung, die festlich geschmückten Straßen.

14160-copyHeinrich Aretz mit den Repräsentanten der Schützenbruderschaft

13870-copy

Die Verantwortlichen der Schützenbruderschaft mussten hier Schwerstarbeit verrichten um die Pfarrer-Meising-Straße für die Parade frei zu halten. Auch beim Fahnenschwenken, Tanz der Königspaare sowie der anschließenden Siegerehrung platzte das Festzelt aus allen Nähten.

Der Königsball, am Montagabend, sollte der krönende Abschluss werden. Er wurde zum Highlight, wo die Post so richtig abging. General, Adjutant und Offiziere in Uniform sowie die schmuckem Ehrendamen gaben diesem Abend eine besondere Note.
Mosenue und die Tanzformation Xanadu setzen hier die Akzente.

Durch das Programm führte Alexander Engel, der auf charmante Art, in der Laudatio auf das Königspaar Markus Conen und Silke Vraetz einging. Höhepunkt der Königswalzer des Königspaares.

14990-copy   Silke und Markus

14420-copy


Die Laudatio; vorgetragen von Aleander Engel

Alles im Lot – Die Adjutanten

“ Best of all games“ ?

14220-copy

Hier ließ es sich der Musikverein Saeffelen ( als Überraschung) nicht nehmen, diesen selber musikalisch zu gestalten. Silke Vraetz ist aktives Mitglied im Musikverein und somit kullerte schon mal die eine oder andere Träne bei der Königin. In der Dankesrede von König Markus Conen ließ er die vier Festtage nochmals Revue passieren. Sein Ausspruch “ Best of all games“, sicher etwas hoch gegriffen, aber es zeigt die Stimmung, die an diesem Wochenende in Höngen herrschte, die auch von den Bewohner der Lebenshilfe, Wohnstätte Höngen, genossen wurde, die am Freitag und Montag als geladene Gäste kräftig mit abrockten.

rasselbande-am-tisch-copy

Ümmer dobie “ Rasselbande „

Man konnte auf ein Fest zurückblicken, wo ganz Höngen mit angepackt hat, um sich als guter Gastgeber zu zeigen und den Gästen aus Nah und Fern ein großartiges Fest zu präsentieren, nach dem Wahlspruch „Höngen hat´s.
In 2015 sehen wir uns wieder, so Präsident Lambert Spykers.

„geschafft“


Laudatio
auf das Königspaar Markus Conen und Silke Vraetz

 

Anno Domino 2004

Im 25. Pontifikat des Papstes Johannes Paul II
Heinrich Mussinghoff ist Bischof von Aachen
Und Kaplan Udo van Deursen Präses der Bruderschaft.

Peer Steinbrück regiert das Land Nordrhein-Westfalen
Bürgermeister der Gemeinde Selfkant ist Willi Otten.

Die Bruderschaft repräsentieren, neben dem Königspaar
Schülerprinz Michael Beckers und Jugendprinz Peter Welter.

Präsident Lambert Spykers, Schützenmeister Berthold Conen
und Kassierer Norbert Jeurissen führen die
Sankt Johannes Baptist Schützenbruderschaft Höngen.

Markus Conen trat im Jahre 2002 in die Bruderschaft ein,
und so gibt es sicher noch nicht viel über das Königspaar,
noch jung an Jahren, zu berichten.
Doch Beide stehen mitten im Vereins- und Dorfleben.
Markus als spätberufener Fanfarenspieler im Trommler-, Pfeifer-, und Fanfarenkorps
Silke als Klarinettistin im Musikverein Sankt Gregorius Saeffelen.

Bei der Alten Schule und beim Kegelclub 7+2 steht Markus an der Spitze, doch Zuhause ist ihm die Machtübernahme noch nicht gelungen.

In Sachen Alkohol wurden ihm schon mal die Grenzen aufgezeigt,
was dazu führte, dass er im Keller schlafen musste.

Er ist ein großer Fan der Flippers, aber seine Sangeskünste sind sicherlich noch stark verbesserungswürdig.
Bekannt ist er als Tänzer mit raumgreifendem Schritt, doch den letzten Feinschliff hat er sich in den letzten Wochen bei der Gemeinde zu tun. Dort hat man ja sonst nix zu tun. Also, wir sind gespannt.

In den letzten Wochen hat sich sein Aussehen doch sehr gewandelt. Man kann fast sagen: Er hat sich zum Model entwickelt.
Ob er jetzt noch den Gärtnerjob bei der Lebenshilfe wahrnehmen wird, ist da die Frage. Seine vielen anwesenden Freunde der Lebenshilfe würden dann sicher sehr enttäuscht sein.
Auf jeden Fall: unser König 2004 präsentiert sich mit Strähnchen im Haar und braungebrannt.

Woran Markus sich noch gewöhnen muss ist das ordentliche Verhalten im Arbeitsleben.
Wenn man schon mal einen Ferienjob bekommt, sollte man nicht versuchen, und zwar gleich mehrfach, seinen Chef vom Leben zum Tode zu befördern. Das ist nun wirklich nicht die feine Art „Danke“ zu sagen.

Sie alle kennen das Sprichwort: “Kleine Sünden straft der liebe Gott sofort“. Nun, mit großen Sünden wartet er offensichtlich bis zum Schützenfest. Ein König mit Bänderriss, das kommt nicht so gut an. Offensichtlich die Strafe für einen nicht ganz glücklichen Vereinswechsel.

Heute haben wir auch die Antwort auf die oft gestellte Frage warum er eigentlich in diesem Jahr den Vogel abgeschossen hat.
Des Rätsels Lösung: Er wollte schnellstmöglich den Palaver um das warme Bier im letzten Jahr aus der Welt schaffen und sich als König präsentieren, der seine Rotröcke beim Wecken mit kaltem Bier verwöhnt.

Doch nun zu unserer Königin.
Im Karneval immer an vorderster Front dabei. Da dürfen es dann auch mal ein zwei oder auch mehrere Bierchen oder Jägermeister sein.
Unsere Höngener Damen sind eben emanzipiert und Silke ist für jeden Tanz zu haben.

Beliebt sind auch ihre tollen Reden im Kegelclub KC Vüss.
Und als Tanzmariechen macht Sie im Saeffelner Karneval alljährlich eine gute Figur.

Silke setzt in diesem Jahr die Tradition des Königshauses Fehlen fort. So haben schon der Uronkel unserer Königin, Franz Fehlen und Käthe Ramakers geb. Fehlen die Bruderschaft kurz nach dem Krieg, genau im Jahre 1949 repräsentiert. Opa Hermann und Gerta Fehlen wurden im Jahre 1963 das erste Kaiserpaar der Höngener Schützen.
1968 präsentierte sich dann Mutter Maria, Tochter des unvergessenen Präsidenten Hermann Fehlen, als Königin.

Ihnen folgte dann 1993 Onkel Bert und Helga Fehlen als Königspaar, und 2001 Norbert und Hiltrud Jeurissen, geb. Ramakers.

Beim heute zu Ende gehenden Dekanatsschützenfest hat unser Königspaar die Bruderschaft auf das Beste repräsentiert. Wir wünschen ihnen für den Rest ihrer Regentschaft alles Gute.

Ach ja, eins möchte ich nicht vergessen: Beide sind immer noch zu haben, da hat sich seit unserer Kirmes leider nichts verändert.

Unser Königspaar es lebe

Zum ersten Male hoch
Zum zweiten Male hoch
Zum dritten Male hoch.